"Um die Organisatoren der Konferenz herum hat sich inzwischen ein Apparat gebildet, der zunehmend als außen- und militärpolitischer Think-Tank auftritt"
--------
"... Darüber hinaus fehle in der Bundesrepublik eine 'gesellschaftliche Unbefangenheit des Umgangs mit den Streitkräften'. ..."
"Sponsoren wie BMW oder Telekom können Spenden von der Steuer absetzen.Gemeinnützige Militärs
(...)
Beim Treffen am Wochenende firmiert die Konferenz erstmals als gemeinnützige GmbH, sie ist seit 1.April 2011 im Handelsregister eingetragen. Ischingers Sprecher Oliver Rolofs erklärt, man habe dem Ganzen einen juristischen Rahmen geben und zugleich den privaten Charakter deutlich machen wollen, sprich: die Unabhängigkeit von der Bundesregierung. Der ehemalige Spitzendiplomat Ischinger, 65, ist Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter. Mit dem Begriff 'Stiftung' im Namen, erklärt sein Sprecher, wolle man die Dauerhaftigkeit dieses Forums betonen, ähnlich einer Stiftung, die für die Ewigkeit bestimmt ist.
Schon im Hier und Jetzt wirkt sich die Gemeinnützigkeit der Konferenz aus. Dass diese in Klammern daherkommt, beteuert Rolofs, habe inhaltlich nichts zu bedeuten, habe nur formal-juristische Gründe. Begründet wird sie jedenfalls durch den Zweck der Stiftungs-GmbH: die 'Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens'. Solche Ziele sind nicht nur für die Welt von Vorteil, sondern auch für die Beteiligten, sind mit der Gemeinnützigkeit doch steuerliche Vorteile verbunden. Für die GmbH und auch ihre zahlreichen Sponsoren wie BMW oder Telekom. Diese können ihre Gabe an Ischingers Privatfirma jetzt ebenso von der Steuer absetzen wie sie es mit einer Spende an, sagen wir, Amnesty International tun könnten. Laut Sprecher dürfe man fortan Spendenbescheinigungen ausstellen, man sei ja auch sehr auf private Unterstützung angewiesen. Während mancher Verein eine Weile darauf warten muss, ehe ihn das Finanzamt als gemeinnützig anerkennt, geschah dies bei der 'Siko' schon Mitte April 2011.
Die Konferenz betont gerne ihre Unabhängigkeit von der Bundesregierung, nimmt aber auch gerne deren Geld, derzeit seien es laut Rolofs Zuschüsse von 350000 Euro, ein kleiner Teil der Gesamtkosten. Künftig werden es indirekt noch ein bisschen mehr sein, wenn der Fiskus dank der Gemeinnützigkeit auf ein paar Steuer-Euros verzichtet.(Bernd Kastner SZ)"
"Sponsoren wie BMW oder Telekom können Spenden von der Steuer absetzen.Gemeinnützige Militärs
(...)
Beim Treffen am Wochenende firmiert die Konferenz erstmals als gemeinnützige GmbH, sie ist seit 1.April 2011 im Handelsregister eingetragen. Ischingers Sprecher Oliver Rolofs erklärt, man habe dem Ganzen einen juristischen Rahmen geben und zugleich den privaten Charakter deutlich machen wollen, sprich: die Unabhängigkeit von der Bundesregierung. Der ehemalige Spitzendiplomat Ischinger, 65, ist Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter. Mit dem Begriff 'Stiftung' im Namen, erklärt sein Sprecher, wolle man die Dauerhaftigkeit dieses Forums betonen, ähnlich einer Stiftung, die für die Ewigkeit bestimmt ist.
Schon im Hier und Jetzt wirkt sich die Gemeinnützigkeit der Konferenz aus. Dass diese in Klammern daherkommt, beteuert Rolofs, habe inhaltlich nichts zu bedeuten, habe nur formal-juristische Gründe. Begründet wird sie jedenfalls durch den Zweck der Stiftungs-GmbH: die 'Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens'. Solche Ziele sind nicht nur für die Welt von Vorteil, sondern auch für die Beteiligten, sind mit der Gemeinnützigkeit doch steuerliche Vorteile verbunden. Für die GmbH und auch ihre zahlreichen Sponsoren wie BMW oder Telekom. Diese können ihre Gabe an Ischingers Privatfirma jetzt ebenso von der Steuer absetzen wie sie es mit einer Spende an, sagen wir, Amnesty International tun könnten. Laut Sprecher dürfe man fortan Spendenbescheinigungen ausstellen, man sei ja auch sehr auf private Unterstützung angewiesen. Während mancher Verein eine Weile darauf warten muss, ehe ihn das Finanzamt als gemeinnützig anerkennt, geschah dies bei der 'Siko' schon Mitte April 2011.
Die Konferenz betont gerne ihre Unabhängigkeit von der Bundesregierung, nimmt aber auch gerne deren Geld, derzeit seien es laut Rolofs Zuschüsse von 350000 Euro, ein kleiner Teil der Gesamtkosten. Künftig werden es indirekt noch ein bisschen mehr sein, wenn der Fiskus dank der Gemeinnützigkeit auf ein paar Steuer-Euros verzichtet.(Bernd Kastner SZ)"
Auf dieser Demonstration gibt es keinen Platz für völkische und rechte Ideologien oder Rassismus.(auch 2025)
Drewermann 2011: "Machen Sie um Himmels Willen so weiter. Denn Frau Dagdelen hat vollkommen Recht: Wir müssen hier so lange bleiben, bis die weg sind." Drewermann 2017: "Wir werden solange hier sein, bis die da verschwinden und noch ein bisschen länger, damit sie niemals wieder kommen."
Nato-Kriegskonferenz jetzt gemeinnützige GmbH / Stiftung
"Sponsoren wie BMW oder Telekom können Spenden von der Steuer absetzen.Gemeinnützige Militärs
(...)
Beim Treffen am Wochenende firmiert die Konferenz erstmals als gemeinnützige GmbH, sie ist seit 1.April 2011 im Handelsregister eingetragen. Ischingers Sprecher Oliver Rolofs erklärt, man habe dem Ganzen einen juristischen Rahmen geben und zugleich den privaten Charakter deutlich machen wollen, sprich: die Unabhängigkeit von der Bundesregierung. Der ehemalige Spitzendiplomat Ischinger, 65, ist Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter. Mit dem Begriff 'Stiftung' im Namen, erklärt sein Sprecher, wolle man die Dauerhaftigkeit dieses Forums betonen, ähnlich einer Stiftung, die für die Ewigkeit bestimmt ist.
Schon im Hier und Jetzt wirkt sich die Gemeinnützigkeit der Konferenz aus. Dass diese in Klammern daherkommt, beteuert Rolofs, habe inhaltlich nichts zu bedeuten, habe nur formal-juristische Gründe. Begründet wird sie jedenfalls durch den Zweck der Stiftungs-GmbH: die 'Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens'. Solche Ziele sind nicht nur für die Welt von Vorteil, sondern auch für die Beteiligten, sind mit der Gemeinnützigkeit doch steuerliche Vorteile verbunden. Für die GmbH und auch ihre zahlreichen Sponsoren wie BMW oder Telekom. Diese können ihre Gabe an Ischingers Privatfirma jetzt ebenso von der Steuer absetzen wie sie es mit einer Spende an, sagen wir, Amnesty International tun könnten. Laut Sprecher dürfe man fortan Spendenbescheinigungen ausstellen, man sei ja auch sehr auf private Unterstützung angewiesen. Während mancher Verein eine Weile darauf warten muss, ehe ihn das Finanzamt als gemeinnützig anerkennt, geschah dies bei der 'Siko' schon Mitte April 2011.
Die Konferenz betont gerne ihre Unabhängigkeit von der Bundesregierung, nimmt aber auch gerne deren Geld, derzeit seien es laut Rolofs Zuschüsse von 350000 Euro, ein kleiner Teil der Gesamtkosten. Künftig werden es indirekt noch ein bisschen mehr sein, wenn der Fiskus dank der Gemeinnützigkeit auf ein paar Steuer-Euros verzichtet.(Bernd Kastner SZ)"
http://www.sueddeutsche.de/q5538E/445454/Sponsoren-wie-BMW-oder-Telekom…